12 % weniger Emissionen pro Arbeitstag

Verbesserte CO₂-Bilanz 2024

Im Jahr 2024 konnten wir unsere CO₂-Emissionen deutlich senken. Pro Personenarbeitstag verursachten wir im Durchschnitt 3,97 kg CO₂e, was einem Rückgang von 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Insgesamt wurden 28,4 Tonnen CO₂e ausgestoßen (einschließlich eines Sicherheitsaufschlags von 10 %).

Die größten Emissionsquellen

Den größten Anteil an unseren Emissionen hatten Geschäftsreisen. Sie verursachten im Jahr 2024 insgesamt 10.438 Kilogramm CO₂e, was 36,7 % der Gesamtemissionen entspricht. Die Anschaffung neuer Laptops führte zu Emissionen in Höhe von 5.700 Kilogramm CO₂e (20 %), während durch den Kraftstoff- und Stromverbrauch unserer Dienstwagen weitere 5.648 Kilogramm CO₂e (19,8 %) entstanden.

Im Detail zeigt sich, dass insbesondere durch Geschäftsreisen eine erhebliche Umweltbelastung entstand: Mit einer Gesamtdistanz von 109 596 Kilometern wurde ein Ausstoß von über zehn Tonnen CO₂e verursacht.

Entwicklung nach Emissionskategorien

Die Emissionen aus Scope 1, also den direkten Emissionen, beispielsweise durch den Einsatz von Dienstwagen mit Verbrennungsmotor, sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Auch die Emissionen aus Scope 2, beispielsweise durch den Stromverbrauch von Elektrofahrzeugen, konnten reduziert werden. Im Bereich Scope 3, zu dem unter anderem Reisen und der Einkauf von IT-Geräten zählen, ist hingegen ein Anstieg der Emissionen zu verzeichnen. Scope 3 bleibt damit weiterhin die größte Herausforderung innerhalb unserer CO₂-Bilanz.

Unsere Maßnahmen für 2025

Um unseren CO₂-Fußabdruck weiter zu verringern, setzen wir für das Jahr 2025 auf eine Reihe konkreter Maßnahmen. Dienstreisen sollen künftig klimafreundlicher gestaltet werden, unter anderem durch die verstärkte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und die Reduzierung von Flugreisen. Wann immer möglich, werden digitale Formate und virtuelle Meetings eingesetzt, um unnötige Wege zu vermeiden.

Darüber hinaus verfolgen wir das Ziel, die Nutzungsdauer von IT-Geräten zu verlängern. Bereits eingesetzte Laptops werden beispielsweise verstärkt intern weiterverwendet, etwa für Werkstudierende, und Neuanschaffungen werden auf das notwendige Maß reduziert.

Ein weiterer zentraler Baustein bleibt die Remote-Arbeit. Durch das Arbeiten von zu Hause können nicht nur Energie und Material im Büro eingespart werden, sondern es entfallen auch CO₂-Emissionen durch die täglichen Arbeitswege.

Unsere jährliche CO₂-Bilanz schafft die notwendige Transparenz. Sie hilft uns, Fortschritte messbar zu machen, Schwerpunkte zu setzen und gezielt dort anzusetzen, wo die größten Reduktionspotenziale liegen.

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Spannende Einblicke in Bad Bentheim

Kommunale Wärme-planung

Die kommunale Wärmeplanung entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Instrument für Städte und Gemeinden – mit großen Erwartungen, aber auch komplexen Anforderungen. Im Rahmen einer Fachveranstaltung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen wurden kürzlich Erfahrungen aus Bad Bentheim vorgestellt.

Rückblick: Kommunale Wärmeplanung in Bad Bentheim

Am 16. Januar 2025 präsentierten wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kommunen in der Wärmeplanung: Einblicke und Erfahrungen aus der Praxis“ der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung (kWP) in Bad Bentheim.

Im Fokus unseres Beitrags stand das Nutzen-Aufwand-Verhältnis bei der Integration von Realdaten. Unsere Analyse zeigte: Auch bei der Verwendung statistischer Daten wären nahezu identische Ergebnisse erzielt worden. Möglich war das insbesondere durch die hohe Qualität der zugrunde liegenden Daten unseres Projektpartners.

Gemeinsam mit der Stadt Bad Bentheim, der Energethik Ingenieurgesellschaft mbH und der digikoo GmbH konnten wir zudem Einblicke in weitere zentrale Themen geben – darunter die Fördermittelbeantragung, die effiziente Verknüpfung von kWP und BEW-Machbarkeitsstudie sowie die Anwendung eines digitalen Zwillings.

Relevanz für Kommunen

Viele Kommunen stehen bei der Umsetzung der Wärmewende vor ähnlichen Herausforderungen. Fehlende Erfahrungswerte erschweren häufig den Einstieg in die kommunale Wärmeplanung. Die Veranstaltung bot daher wichtige Impulse, von der Antragstellung über die Förderung bis hin zur digitalen Modellierung der lokalen Wärmeinfrastruktur.

Wissenstransfer stärken

Die Veranstaltung unterstrich, wie entscheidend eine fundierte Datengrundlage, die enge Zusammenarbeit zwischen relevanten Akteuren sowie digitale Werkzeuge für eine erfolgreiche Wärmeplanung sind.

Die Aufzeichnung der Vorträge ist nun auch auf YouTube verfügbar

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